December 10, 2009

Das gameslab der HTW Berlin veröffentlicht Studie „Deutschland spielt“.

Erste Erkenntnis: Nur knapp zwei Prozent aller Befragten sind „Spiele-Muffel“

Mit der Studie „Deutschland spielt“ hat das gameslab der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin die Spielneigungen und Vorlieben des Spielens der deutschen Bevölkerung untersucht. Hierbei wurden analoge/klassische Spiele (Brettspiele, Kartenspiele etc.) und digitale Spiele (Computer- und Videospiele) gleichberechtigt untersucht. Es wurde grundlegend erforscht, wer – wann – was – warum – mit wem – wo – und wie lange spielt. Dazu wurden 2.145 Personen eines Panels befragt, die ein repräsentatives Abbild der gesamten deutschen Bevölkerung abgeben.

Darüber hinaus gab es insbesondere spezielle Untersuchungspunkte zur spielerischen und darüberhinausgehenden Mediennutzung der Befragten (Internet, TV, Zeitschriften, Bücher etc.) und deren alternativen Freizeit-beschäftigungen. Unter Anderem ergab die Untersuchung, dass 95% der deutschen Bevölkerung Brettspiele gelegentlich spielt. Im Vergleich dazu spielen 43% Computer- und Videospiele gelegentlich. In der jeweiligen Spieldauer polarisieren die Computer- und Videospiele am stärksten – 24% der Computerspieler spielen mindestens fünf Stunden pro Woche; gut 35% sogar zehn Stunden und mehr.

Diese und weitere Ergebnisse zum allgemeinen Spielverhalten der Deutschen sind nicht nur nach üblichen demographischen und sozialen Faktoren wie Altersgruppen, Geschlecht, Bildungsstand und regionaler Zugehörigkeit der Befragten zu unterscheiden. Auch die spannende Frage des Bezugs zum Computerspiel, als gesonderte Form des Spielens, brachte im Vergleich interessante Ergebnisse. Darüber hinaus laden Teilergebnisse der Studie dazu ein, tiefergehenden Fragestellungen in speziellen Richtungen nachzugehen. Das gameslab der HTW Berlin wird dazu gesonderte Forschungsreihen starten. Dazu zählen insbesondere Fragen zur geschlechterspezifischen Unterteilung sowie gesonderter Zielgruppenforschung zum Thema Spielen. Weiterführende Sonderauswertungen dazu stellt das gameslab kostenpflichtig auf Anfrage zur Verfügung.

Erste Ergebnisse der Studie präsentierte Prof. Thomas Bremer und Prof. Dr. Carsten Busch am 8. Dezember auf einer Pressekonferenz im Peter-Behrens-Bau, Ostendstraße 1, 12459 Berlin. Tabellen und Grafiken veröffentlich das gameslab in Kürze gesondert auf der eigenen Homepage www.games-lab.de oder werden auf Anfrage zugestellt. Ein 10-seitiges Handout der ersten Teilergebnisse kann zur Verfügung gestellt werden.

Weitere Informationen: www.games-lab.de

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